Was sieht die neue EU-Richtlinie hinsichtlich der Zahnbleichung vor?

Ein Missbrauch oder unsachgemäßer Gebrauch von Wasserstoffperoxid (H2O2) kann sich negativ auf die Oberflächenmorphologie und die Durchlässigkeit von Zahnschmelz und -dentin auswirken. Die Europäische Richtlinie 2011/84/EU vom 20. September 2011 grenzt die Verwendung von Zahnaufhell- und Zahnbleichmitteln auf der Basis von Wasserstoffperoxid ein. Ausschließlich Zahnärzte und Dentalhygieniker sind befugt zur Verwendung und Darreichung von Produkten, die Wasserstoffperoxid (H2O2) mit einer Konzentration zwischen 0,1% und 6% enthalten und freisetzten, hingegen sind Produkte mit einer H2O2-Konzentration bis maximal 0,1% frei verkäuflich. Produkte mit einer H2O2-Konzentration von über 6% H2O2 sind als Kosmetika nicht erlaubt, jedoch in zahlreichen europäischen Ländern als Medizinprodukt zugelassen. Außer einer Verkaufsbeschränkung für Produkte auf H2O2-Basis legt die Richtlinie zudem fest, dass Zahnbleichbehandlungen bei Patienten unter 18 Jahren nicht durchgeführt werden dürfen. pdf

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